Verpackungstechnik: (Lehr-)Beruf mit viel Zukunft

Noch vor Corona konnten 33 Lehrlinge ihren Lehrabschluss Verpackungstechnik erfolgreich abschließen. Mit acht Auszeichnungen – die vom Bildungsforum PROPAK mit jeweils einem Golddukaten honoriert wurden.

Wie unverzichtbar Produkte aus Papier und Karton sind, führt die gegenwärtige Krise deutlich vor Augen. Die Produktion von Hygieneartikeln, Verpackungen für Lebensmittel, Medikamenten sowie wichtigen Arzneiwaren, läuft unvermindert weiter. Daher sind auch gut ausgebildete Fachkräfte sehr gefragt. Österreichweit werden 139 Lehrlinge für Verpackungstechnik ausgebildet. Die meisten VerpackungstechnikerInnen gibt es in Vorarlberg (37 Prozent), gefolgt von Wien (13 Prozent) und Niederösterreich (12 Prozent).

Auch Marius Berthold und Sandra Simcic von Flatz haben den Lehrabschluss mit Auszeichnung bestanden. © Flatz

Anfang März haben 33 Lehrlinge ihre Ausbildung zum Lehrberuf Verpackungstechnik erfolgreich abgeschlossen. Insgesamt wurden acht Auszeichnungen von Bildungsforum PROPAK-Geschäftsführer Walter Monsberger vergeben.

Der Lehrberuf Verpackungstechnik als ‚Hauptberuf’ der PROPAK-Industrie hat sich über die Jahre stark verändert: Aus einem Lehrberuf mit einem hohen Anteil an mechanischen Tätigkeiten wurde ein Beruf mit automatisierten, digitalen Aufgaben. „Zurzeit arbeiten wir daran, die Ausbildung weiter zu modernisieren, um den rasanten technischen Entwicklungen der Betriebe auch Rechnung zu tragen“, so Walter Monsberger.

Acht Lehrlinge mit Auszeichnungen erhielten jeweils einen Golddukaten vom Bildungsforum PROPAK.

Die Lehrzeit beträgt dreieinhalb Jahre. Nach der Lehre – auch mit Matura – bietet die Industrie spezielle Weiterbildungsangebote an und man kann auch ein weiterführendes Studium für Verpackungstechnologie an der FH Campus Wien absolvieren.